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Flächen und Eigentumsverhältnisse
Die Gesamtfläche der Gemeinde Zernez 222 km2 davon:
- 1/3 Wald (rund 84km2)
- 1/3 Weiden und Wiesen
- 1/3 unproduktive Fläche
Der Gemeindewald selber umfasst 3658 ha, der Rest ist dem Nationalpark verpachtet. Die Wälder sind zu 99,26 % im Besitz der Gemeinde.
Betriebliche Gegebenheiten
Der Gemeindewald von Zernez weist folgende Zusammensetzung auf:
| Hochwald |
2695 ha |
| Gebüsch |
321 ha |
| andere Flächen (Weiden, Blössen) |
367 ha |
| unproduktive Fläche |
275 ha |
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Der Vorrat beträgt 419’604 Tfm oder pro ha 156 Tfm. Der Zuwachs beträgt pro Jahr und ha rund 1.3 Tfm.
Natürliche Gegebenheiten
| Lage: |
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Zernez 1471, vom Dorf erstreckt sich der Waldgürtel bis 2000-2300 m.ü.M. Es sind typische Hochgebirgswaldungen = subalpine Stufe. Die Waldungen liegen an den Hängen des Inn-, Spöl- und Fuornatales. Sie sind durch 33 km LKW-Strassen (rund 9m pro ha) und 26 km Jeepwegen erschlossen.
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Klima:
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Entsprechend dem Zentralalpenmassiv typisch Kontinentales Klima(warme Sommer,kalte Winter), mittlere Jahrestemperatur ca. 4.8°. Durchschnittliche Niederschlagsmenge im Talbecken 752mm wobei 50 % in Form von Schnee (grosser Nachteil, denn Schmelzwasser fliesst bei gefrorenem Boden oberflächlich ab ->Verlust)
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Boden:
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Ausgehend von Granit, Dolomit und Kalkgestein bilden diese eher magere, steinige Böden ->schlechte Wasserspeicherung, viel Rohhumus (sauer) -> schlechte Zersetzung (geringe biol. Aktivität), weniger Nährstoffe für Pflanzen, kleinere Zuwächse. |
Baumartenverteilung
Fichte
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39 %
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| Lärche |
29 % |
Man erwartet Umtriebszeiten von 200-260 Jahren. |
| Arve |
17 % |
An der Waldgrenze jedoch Ar + Lä bis 400 Jahre |
| Föhre |
8 % |
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| Bergföhre |
6 % |
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| Laubbäume |
1 % |
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Flächenanteile der Entwicklungsstufen: Jungwuchs, Dickungen und Stangenholzflächen weisen ein Manko von 26% auf.Damit besteht eine Überalterung der Bestände . Gründe: fehlende Basiserschliessung, hohe Wilddichte, Mit Femelschlag (von Naturverjüngunsansätzen ausgehend) Jungwald fördern.
Jährlicher Hiebsatz beträgt 3300Tfm. Er wird verteilt nach Dringlichkeit und Erschliessung. Vorrangigen Ziele für die Nutzungsplanung:
1. Schutzfunktion Lawinen, Rüfen (Steinschlag) und Wind 2. Nutzfunktion wirtschaftliche Bedeutung des Waldes 3. Wohlfahrtsfunktion immer aktueller, Wald dient als Erhohlungsraum (Wanderer, Biker, Reiter Langläufer usw.)
Bewirtschaftung
Der Revierförster bewirtschaftet den gesamten Gemeindewald und hat die Aufsicht über den Privatwald. Unterstützt von einer Regiegruppe (3 Forstwarte 1 bis 2 Lehrlinge und 1 Saisonier) werden die laufenden Arbeiten ausgeführt:
Holzernte ist die Hauptarbeit, fällt ca. 8 Monate an (Von Anzeichnung, Holzhauerrei, Einmessen, Bringung, Lagern, Sortieren und Verkauf).
Waldpflege, Forstschutz hauptsächlich Ende Frühling und Herbst.
Verbauungs und Wegunterhalt sind laufende Arbeiten (Meistens nach starken Gewittern) Bei Schlechtwetter fertigen die Arbeiter Brunnen, Sitzgruppen, Blumentröge ....an. Für Sie eine willkommene Abwechslung. Unterhalt der ganzen Infrastuktur des Verkehrsvereins und erstellen des Eisplatzes
Fotogallerie Zernez
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