| Wald und die Zukunft |
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Dieses Thema beschäftigt nicht nur die Förster, sondern auch die Waldbesitzer und in unserem Fall natürlich die Gemeinden. Bis in den 50er Jahren waren unsere Wälder die Haupteinnahmequelle für unsere Dörfer. Im laufe der Zeit ist der Wald eher ein Kostenverursacher geworden. Mit dem Bau der Kraftwerke EKW, haben unsere Dörfer die Wasserzinsen als Einnahmequelle für die öffentliche Hand erschlossen. Immer mehr beschäftigt uns die Frage: Wie sollen unsere Wälder in Zukunft aussehen? Sollen wir unsere Wälder überhaupt noch „forstlich" pflegen? Eine grobe Richtung ist sicher im WEP (Wald Entwicklungsplan Unterengadin) vorgegeben. Als Rohstofflieferant für Sägereien und Energielieferant mit einer Nachhaltigen Entwicklung, dürfen wir uns die Frage nach der Zukunft nicht einfach machen. Wächst doch im Unterengadin jährlich ca. 30'000 - 35'000 m3 Holz nach, diese gilt es nun sinnvoll und mit Verantwortung zu nutzen. |